Vereinsausflug nach Essen

Die diesjährige Vereinsfahrt führte uns nach Essen. Früh um kurz vor sechs trafen wir uns am 10. Oktober 2020 am Nürnberger Hauptbahnhof, um gemeinsam nach Essen zu fahren. Gut 20 Vereinsmitglieder erreichten nach einer entspannten Zugfahrt gegen 10:00 Uhr den Essen Hauptbahnhof. Direkt nach der Ankunft wurden wir von Mitglieder der "Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG e. V. (Essen)" auf dem Bahnsteig in Empfang genommen und zur Besichtigung des Vereinsdomizils am U-Bahnhof Hirschlandplatz eingeladen. Nach einem kurzen Überblick über den Essener Verein und deren verschiedenen Aktivitäten sowie einem typischen Mittagssnack, der Currywurst, könnte die verschiedenen Vereinsräumlichkeiten kurz besichtigt werden.

Gut gestärkt startet wir dann gegen 13:00 Uhr am Essener Hauptbahnhof (U-Bahnhof / Straßenbahnhaltstelle) zu unserer ersten Sonderfahrt. Die Fahrt mit dem Triebwagen 705 - "Die Schüttelrutsche" (Informationen zum Triebwagen) führte uns zu unserem ersten Ziel "Rellinghausen, Finefraustraße", der ersten größeren Möglichkeit zur Erweiterung der Fotosammlung. Viele Fotos später setzten wir unsere Fahrt fort - das nächsten Ziel war der Betriebshof in Essens Nachbarstadt Mülheim. Nach Besichtung der historischen Fahrzeuge in der dortigen Abstellhalle und des Werkstattbereichs wurden wir in "Alte Dreherei", dem "Haus der Vereine in Mülheim an der Ruhr", auf dem Gelände des ehemaligen Bundesbahn-Ausbesserungswerk Mülheim-Speldorf eingeladen. Nach etwa 1 Stunde Aufenthalt setzten wir unsere Sonderfahrt in Richtung Mülheim-Hauptfriedhof fort. Dort stiegen wir dann auf unseren Busshuttle mit dem Omnibus 3902 - "Der Anderthalbdecker" (Informationen zu diesem Fahrzeug) zurück zum U-Bahnhof Hirschlandplatz um. Nach dem Check-in im Hotel, wurden wir gegen 18:15 Uhr vom Omnibus 3902 abgeholt und zum Abendessen in das Restaurant "DAMPFE – Das Borbecker Brauhaus" gefahren. Nach dem Abendessen fuhr uns der Omnibus 3902 wieder zum Hotel zurück.

Am Sonntag morgen gegen 10:00 Uhr holte uns der Omnibus 3902 am Hotel ab und wir starteten zu unserem ersten Ziel, dem Betriebshof Essen-Stadtmitte. Dort bestand die Möglichkeit für eine kurze Besichtigung des Betriebshofgeländes, auch von einem höhergelegene Betriebshofteil, bevor es dann mit dem Triebwagen 888 - "Der Klassiker" (Information zu diesem Fahrzeugtyp) und Beiwagen 350 - "Der Klassiker" (Information zu diesem Fahrzeugtyp) zum Gelände der Zeche Zollverein ging. Dort begaben wir uns auf eine kurzweilige kommentierte Besichtigung des Zechenaußengeländes. Nach etwa 30 Minuten setzten wir unser Sonderfahrt mit dem Triebwagen 888 und Beiwagen 350 fort - wir fuhren nach Essen Bredeney und zurück in die Essener Innenstadt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant "Bayrisches Brauhaus - Der Löwe" wurden wir dann zu unserer letzten Sonderfahrt abgeholt. Mit dem neues Fahrzeug der Essener Spurbusflotte befuhren wir die letzte Spurbustrecke, die unter anderem über die Autobahn A40 führt, nach Essen Kray. Am frühen Nachmittag gegen 15:15 Uhr mussten wir uns bereits auf die Heimreise begeben. Wegen einer Streckensperrung zwischen Essen und Düsseldorf mussten wir ersteinmal zum Düsseldorf Hauptbahnhof fahren. Aber die Essener Kollegen hatten vorgesorgt und so fuhren wir mit dem Omnibus 3902 - "Der Anderthalbdecker" zum Düsseldorf Hauptbahnhof.

Gegen 17:15 Uhr saßen wir dann schon wieder im Zug in Richtung Nürnberg. Da auch das Wetter optimal gepasst hat, dürfen wir auf ein schönes Vereins-Wochenende zurückblicken. Wir bedanken uns bei unserem Vereinsorganisationsteam und der "Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG e. V. (Essen)" für den hervorragend organisierten Ausflug.

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